Abendbrot

Der Anruf kam überraschend, aber wenn die Chorleiterin, die Bastlerin und der Kenianer mich zum Abendbrot einladen, sage ich jeden Filmabend ab. Ich hatte sogar was zum Mitbringen, nämlich die selbstgemachten Kartoffelchips, die für den Filmabend gedacht waren. Sie waren leider misslungen und labberig, aber es stellte sich später heraus, dass sie ganz gut in den Salat passten.

Es ist viel Bewegung in unser aller Leben im Moment, wie sich gleich herausstellte, nachdem das erste Bier geöffnet und das Brot angeschnitten war. Umzüge stehen an, Arbeitsangebote ergeben sich, Leute kommen, gehen oder kommen wieder, wissenschaftliche Diskussionen treiben Früchte und Doktorarbeiten sind in der Mache und ein Welpe ist eingezogen in jemandes Leben. Meine Ausführungen kreisten um die Hausarbeiten, die nun alle geschrieben sind, die Bachelorarbeit, deren Idee zumindest in eine Richtung geschubst wurde und die nun auf ihr Konzept wartet, auf das neue Semester, das letzte in Deutschland, mit all den spannenden Themen, Texten und Menschen – und meine Erzählung endet mit dem Abflugdatum.

Langsam treten auch erste Anlaufstellen in Narok in Erscheinung. Ein Couchsurfer aus der entsprechenden Gruppe winkte virtuell, und der Kenianer lud mich beim Abendbrot ein, sein Familie zu besuchen. Das werde ich natürlich machen! Vielleicht fliegt er auch über Weihnachten hin, dann treffen wir uns dort.

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