Na hiyo ndiyo maendeleo

Nach dem letzten Test des Semesters ging ich mit meiner Klassenkameradin vom Campus runter Richtung Stadt, nach Hause. Es war heiß und wir gingen langsam. Ich war ganz euphorisch und erzählte ihr von meinen Weihnachtsplänen. Sie hatte sich das alles noch nicht überlegt. Heilig Abend war nur noch drei Tage entfernt. Ich würde viele Filme ansehen, viel lesen, viel kochen und noch mehr essen. Sie überlegte es genau in dem Moment, dass sie ihre beiden Kinder wohl für ein paar Tage besuchen würde, die schon eine Weile auf dem Land bei Oma waren. Aber dann müsste sie bald zurück kommen, schließlich habe sie einen Haarsalon und die Feiertage seien ein gutes Geschäft. Die Wolken ballten sich auf einer Seite des Horizonts zusammen, aber wenn nicht der ganze Himmel über Narok komplett dunkelgrau bewölkt ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es nicht regnen wird. Sie sagte, Regen täte ihrem Feld gut, dann könne sie umgraben. Sie ezählte von ihrem Traktor und dem Fahrer, den sie für solche Zwecke anstellt. Und sie versprach, Fotos von ihren Kühen, Ziegen und Schafen zu machen, damit ich sie mal sehen kann.

Wir kamen an der kleinen Schule vorbei, wo ein paar Kinder kichernd schaukelten. Sie sagte: “Now I can see, Narok is really developing. Can you see these children just playing and enjoying themselves. And can you see how the town reaches even to that other side? It is really developing.”

Als ich nach Hause kam, in meine schicke, eingezäunte Wohnanlage mit Springbrunnen, gab es kein Wasser. Jemand hatte die Leitung sabotiert.

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